Archiv für April 2011

nazi-google? nein, chaplin-google.

es hat seine gründe, warum charlie chaplin in deutschland eher mit spazierstock und melone gleichgesetzt wird als mit oberlippenbärtchen und frakturschrift.
nicht gut, google.

Überleben unter Wölfinnen

„Überleben unter Wölfen“ hieß ein Artikel in der Süddeutschen Zeitung von vor zwei Wochen über die Regisseurin Dorothy Arzner (1897-1979, wikipedia), über die der Autor Fritz Göttler unter anderem Folgendes schreibt:

… Etwas Jungenhaftes hatte Arzner auch im Alter noch, durch die Leichtigkeit, mit der sie die Geschlechter kreuzte, deren Merkmale gegeneinander ausspielte. Sie trug gern Krawatten und Manschettenknöpfe, Tweedjacketts und Jodhpurs, so dass sie die Beine lässig übereinander schlagen konnte. Sie war lesbisch, aber das nicht aufdringlich, nicht signalhaft, nicht provokant. Dominanz und Distinguiertheit, die Herrin auf dem Set. …

Anders gesagt: Für eine Lesbe war sie noch ganz ok, sie kam nicht mit dem Motorrad aufs Set, fuchtelte nicht mit Dildos und fraß auch keine Kinder.
Herrjeh.