italienisch schimpfen lernen mit silvio b.

erstaunlich, aber es geht immer noch peinlicher: der italienische ministerpräsident silvio berlusconi ruft bei einer talk-sendung an, pöbelt rum, nennt die sendung „postribolo televisivo“ („fernsehbordell“), „trasmissione disgustosa, conduzione spregevole, turpe, ripugnante“ („ekelhafte sendung, verächtliche, schändliche, widerwärtige moderation“). moderator gad lerner, der tatsächlich noch versucht, berlusconi fragen zu stellen (es geht um „rubygate“, also berlusconis kontakte zu einer minderjährigen prostituierten bzw. die rolle seiner mitarbeiterin nicole minetti, die die treffen arrangiert hat), hat dann auch die schnauze voll und revanchiert sich mit „cafone“ („prolet“).
vom show-aspekt grandios, aber eigentlich: armes italien.