Archiv für November 2009

was carolin emcke nicht verstanden hat (und ich auch nicht)

ich habe gerade via seite 3 der süddeutschen zeitung vom samstag („Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit – Berlin, die Hauptstadt der Schwulen: Es gibt nichts, was es hier nicht gibt.“ – leider online nicht verfügbar) den blog von carolin emcke entdeckt, die lange korrespondentin des spiegel war und zuletzt vor allem in der zeit veröffentlicht hat. sie führt auf ihrer website einen blog zum thema „was ich nicht verstanden habe“, schreibt alle paar wochen was, aber wenn, dann richtig. in „Gay Education“ fragt sie, warum es so wichtig sei, dass homosexualität angeboren, also quasi „natürlich“ sei – ob es nicht auch okay sei, wenn das eine entscheidung ist: sex zu haben mit wem man/frau/mensch will. „[Was wäre,] wenn Homosexualität nicht nur eine bedauernswerte Determinante der willkürlichen Natur wäre, sondern auch eine freudige Entscheidung von selbstbestimmten Menschen?“, fragt sich, und ich sage: you got a point.
auch lesenswert: was eigentlich so schlimm daran ist, dass zwei polizisten bob dylan nicht erkannt haben. und noch was zum thema homosexuelle eltern. check it out.

blog „Was ich nicht verstanden habe“

das ganz ganz große glück …

… im zug nach osnabrück. schlagersatire auf schlimmstem niveau. grandios.

ein jahr berlin music

bodi bill: next time
tomte: heureka
locas in love: winter
scott matthew: there is an ocean that divides and with my longing i can charge it with a voltage thats so violent to cross it could mean death
flare acoustic arts league: cut
the ballet: mattachine!

dance yourself to death