mein versuch, münchen zu lieben. folge eins.

munich  

jetzt nimmt mir christoph cadenbach mein münchen-hass-thema. aber eigentlich ist das eh nicht neu und viel zu vorhersehbar, mit anderen worten: stinklangweilig. deswegen probier ich das mal andersrum: i love münchen. als bekennender münchen-abgeneigter mensch versuche ich, diese stadt zu lieben, von anfang an, einen monat lang.

zack!

und obwohl ich noch gar nicht da bin, beginnt der münchen-mai schon heute, und zwar mit zwei erwartungen:

1. ich werde in münchen mehr kapuzenpulli tragen als zuletzt in berlin, obwohl die stadt eigentlich das gegenteil verheisst. – nachdem ich mich monatelang in feuilleton/office-drag verkleidet hatte, was sich im büro und auf terminen ok anfühlte, aber manchmal auf dem fahrrad so, als wäre ich fast wie die leute, die ich früher eher verachtet habe, und mir fragen nach erwachsenwerden einflüsterte. nun, paradoxerweise, kapuzenpullizeit in der schickimicki-metropole münchen, wo mir sogar kapuzen oft wie subversion erschienen (wo ich aber auch oft ausgelacht wurde, wenn ich das laut sagte).

2. bessermuenchen macht glaub ich das leben in münchen wirklich besser. gefällt mir gut.